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  • Problemstellung: Kakao-Farmer in Kamerun leben unter dem Existenzminimum
  • Ziel des Projekts: Errichten eines direkten Abnehmernetzwerkes in Deutschland/Europa, Vergrößerung der Kooperative in Kamerun
  • Realisierung: Unterstützung einer Kooperative von Bauern zur Herstellung hoch qualitativer Kakaobohnen mit gesicherter Abnahme der Kakaobohnen zum fairen Preis

Projektstart: Oktober 2013

Projektende: August 2014 – Aufgrund fehlender Kommunikation des lokalen Partners musste das Projekt beendet werden.

8August 2014

Die meist kleinen Kakao-Farmer in Kamerun verdienen mit dem Kakao-Anbau deutlich weniger als sie verdienen könnten. Sowohl starker Wettbewerb als auch eine lange Händlerkette drücken die Verkaufspreise und die Qualität der Kakaobohnen. Hieraus entstehen mehrere Probleme für die Farmer. Sie leben trotz ihrer Arbeit am Existenzminimum und durch ihre Ferne zum Endprodukt leidet der Verarbeitungsprozess der Kakao-Bohnen.

Seit November 2013 arbeiten acht Münchner Studenten an einer Lösung des Problems. Durch den Zusammenschluss der Kakao-Farmer zu einer Kooperative – Vorbild ist ein Pilot-Projekt in Ghana – erhöhen sich die Abgabemengen der Kakao-Bohnen, wodurch sich die Verhandlungsmacht im internationalen Wettbewerb erhöht und ein besserer Preis für die Bohnen erzielt werden kann. Des Weiteren soll ein festes Abnehmernetzwerk für die konstante Belieferung mit hochqualitativen Kakaobohnen etabliert werden.

Um diesen Ansatz zu implementieren wird eine Kommunikationsstrategie gegenüber den Farmern in Kamerun sowie gegenüber den potenziellen Abnehmern in Deutschland/Europa entwickelt. Durch die Einrichtung einer demokratisch organisierten Kooperative können die Bauern sich selbst helfen und ihren Lebensstandard steigern.

Herausforderungen werden sein, die Produktion von minderwertigen auf hochwertige Kakaobohnen umzustellen und ein festes Abnehmernetzwerk in Europa/Deutschland zu errichten.

Als einmaliges Verkaufsargument ist die Kooperative am Ende des Projekts in der Lage, die konstante Lieferung konstant hochqualitativer Kakaobohnen zu garantieren. Dies ist eine Marktlücke, da unter vielen hochqualitativen Kakaobohnen oft minderwertige Bohnen sind, die den Geschmack der daraus produzierten Schokolade negativ beeinflussen.

Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik? Immer her damit!