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  • Problemstellung: die langsame Integration der Flüchtlinge in unser soziales Umfeld sowie das anwachsende Bienensterben.
  • Ziel des Projekts: Flüchtlinge betreuen Bienenvölker und produzieren Honig, dieser wird von Unternehmen aufgekauft und als Kundengeschenk weitergegeben.

Projektleitung: Hannes Schroter – hannes.schroter(at)muenchen.enactus.de

Projektstart: November 2016

6März 2017

Flüchtlinge – Hunderttausende sind in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen, mit der Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben. Doch hier erwartet sie eine letzte Hürde –  die Integration in das soziale Umfeld. Die meiste Zeit sind sie unter Gleichgesinnten, haben kaum Möglichkeiten die deutsche Sprache anzuwenden, noch mit der ihnen fremden Kultur vertraut zu werden.
Wir, eine Gruppe von Studenten aus München, möchten ein Netzwerk aufbauen, das einen Schritt vorausdenkt und nicht nur Flüchtlinge und Einheimische zusammenbringt, sondern auch den direkten Kontakt zu Unternehmen herstellt.

Nebenbei möchten wir ein zweites großes gesellschaftliches Problem auffangen – das Bienensterben. Bienen stellen die Bestäubung von 80 % unserer Nahrungsmittel sicher und sind somit elementarer Bestandteil unseres Ökosystems.

Wie lassen sich diese zwei Dinge verbinden?
Das Ziel ist ein nachhaltiges Konzept, in dem Studenten in Zusammenarbeit mit lokalen Imkern Flüchtlinge in das Handwerk der Imkerei einführen. Hierfür stellt Townbee sowohl den Kontakt zwischen beiden Gruppen her, wie auch die nötige Grundausrüstung.
Das Projekt soll auf regionalen Firmendächern durchgeführt werden.
Der produzierte Honig wird abgefüllt, entsprechend der Partnerfirma etikettiert und kostendeckend an das Unternehmen verkauft. Die mit dem Firmenlogo bedruckten Honiggläser stehen den Unternehmen als Werbegeschenke mit ökologischem und sozialem Nutzen zur Verfügung.
Alle Arbeitsschritte werden bis zum fertigen Honigglas hin von den Flüchtlingen durchgeführt.

Ökologischer Fußabdruck
Die Kombination zeugt von außergewöhnlicher Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement, was dieses Produkt zu etwas ganz Besonderem macht.
Durch das Projekt bekommen Flüchtlinge Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und zu Unternehmen. Sie können Verantwortung übernehmen, sich Grundkenntnisse im Imkereihandwerk aneignen und etwas Taschengeld dazuverdienen.

Auf lange Sicht wollen wir „Townbee“ zu einer starken Marke aufbauen, Flüchtlinge konstant auf verschiedenen Firmendächern beschäftigen und sozialen, ökologischen Honig herstellen.

Welche Erfolge haben wir bisher?
Im Februar 2017 wurde Townbee neben zwei anderen sozialen Projekten zu den Gewinnern des „Ford College Community Challenge“ ernannt und finanziell unterstützt.

Ford College Community Challenge: Die Gewinner

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Partnern Ford, Inverto GmbH und Freudenberg Chemical Specialties!

Ebenfalls freuen wir uns über Anregungen, hilfreiche Kontakte und Interesse an unserem Projekt Townbee!