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  • Problemstellung: in den letzten 25 Jahren sind ca. 24% der weltweiten Böden durch Wüstenbildung degradiert.
  • Projektziel: Wir möchten aktiv gegen die Wüstenbildung in Kamerun vorgehen und betroffene Felder revitalisieren. Durch unsere Unternehmensgründung schaffen wir zudem neue Arbeitsplätze.

Projektleitung: Caroline Busse – greendesert(at)muenchen.enactus.de

Team: Alida Johannsen, Maren Käfer, Nora Mühlmann

Projektstart: März 2017

6März 2017

Unsere Vision ist die nachhaltige Wiederbegrünung weiter Teile Kameruns.
Die weltweiten Auswirkungen der Wüstenbildung sind in der Sahelzone besonders gravierend. Dort wächst die Wüste jedes Jahr bis zu 17 km in das Land hinein.

Unser Ansatz
Dazu haben wir in Kooperation mit der Universität Bremen einen unternehmerischen Ansatz entwickelt. Bei diesem werden biologisch abbaubare Säcke mit Kompost, diversen anderen Bodensubstraten und natürlich Pflanzensamen gefüllt und auf die betroffenen Felder ausgelegt. Aufgrund der Wüstenbildung werden die Böden unfruchtbar und können kaum mehr Wasser aufnehmen. Mit Hilfe unseres Ansatzes wird dieser Prozess umgekehrt. In den Säcken befinden sich eine Fülle an Mineralien, sodass der Pflanze wieder genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Zudem speichern die meist aus Jute bestehenden Säcke besonders viel Wasser. Diese Gegebenheiten bieten den Samen wieder die Grundlage zum nachhaltigen Wachstum. Zuerst pflanzen wir dabei schnellwachsenden Gräser an und nach ein oder zwei Regenzeiten werden diese durch Baumsetzlinge ergänzt.
Unsere Idee beinhaltet die Gründung eines lokalen Unternehmens in Kamerun, in welchem wir die Leute befähigen, die Säcke selbstständig herzustellen und zu vertreiben. Auf lange Sicht möchten wir von greendesert uns aus dem Unternehmen zurückziehen, um dessen selbstständige und nachhaltige Fortführung zu gewährleisten.
Leider sind die Leute in Kamerun finanziell nicht in der Lage unsere Säcke in der für ihre Felder benötigten Menge zu erwerben. Dieses Problem lösen wir durch sogenannte CO2-Zertifikate. Internationale Geldgeber können unsere Zertifikate finanziell erwerben und dadurch im Gegenzug CO2-Emissionen kompensieren. Mit diesem Geld können wir sowohl die Herstellung und Auslegung der Säcke sowie die anschließende Bepflanzung finanzieren.

Was bisher geschah …
Wir haben Kontakt nach Kamerun aufgebaut und dort bereits zwei Personen gefunden, welche gerne die Leitung unseres Unternehmens in Kamerun übernehmen möchten. Mit ihnen und unseren Partnern der Universität in Bremen haben wir die ersten Meilensteine unserer gemeinsamen Arbeit gelegt.
Im April 2017 habe ich (Caroline Busse) unsere Partner in Bremen besucht und gemeinsam die dortigen Pilotflächen besichtigt, um unseren Ansatz im Detail zu verstehen.
Um die Zertifizierung unseres Projektes zu erreichen, entwickeln wir derzeit eine eigene Methode um die Menge an CO2 zu messen, die wir mit unserem Projekt umwandeln.

Kontakt
Bei Anregungen, Ideen oder falls ihr eine Frage habt, könnt ihr uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns auf eure Nachricht!
Unsere Facebook-Seite:
facebook.com/GreendesertEnactus