EduGlobe: Mit neuem Konzept an fünf Schulen

am 21. Februar 2018 · Abgelegt in News

September 2017:

Letzten Herbst sind wir mit einem neuen Konzept und neu ausgerichteten Zielen nach Uganda gestartet.
Unser altes Konzept war zwar sehr erfolgreich (über 1500 verkaufte Hefte!!), aber noch nicht die Form der Nachhaltigkeit, die wir erzielen wollten.
Daher haben wir jetzt unsere beiden Module „Life Skills“ und „Produktion“ zu einem Workshop für die Schüler in Uganda zusammengefasst.
In diesem Modul produzieren die Kinder ein Produkt, für dass sie sich selbst entscheiden können, und übernehmen dabei selbstständig die Herstellung und den Vertrieb dieses Produkts.

Angeleitet werden sie dabei nur von unseren einheimischen Workshoppern vor Ort und dem von EduGlobe entwickeltem Lehrplan.

Wir wollen Schülern das Wissen und das Selbstvertrauen geben, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen und damit Wohlstand für sich und das Land zu schaffen. Bis es soweit ist, helfen die Profite aus den Workshops, die Schulgebühren zu reduzieren und weiterführende Schulbildung zu ermöglichen.

Wir glauben, dass Bildung das Wertvollste ist, was wir geben können. Bildung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Das ist unbezahlbar!

Oktober 2017:

Von September bis in den Oktober hinein waren wir in Uganda vor Ort und haben das Projekt vorangetrieben.  In diesen Semesterferien waren drei Teammitglieder vor Ort und haben unsere Partnerschulen besucht, neue Schulen in das Projekt eingewiesen, die bisherigen Fortschritte evaluiert und die neuen Ideen des EduGlobe Teams an den Schulen realisiert.

Wie jedes Mal, wenn wir nach Uganda reisen, erkennen wir welche unserer Ideen umsetzbar und erfolgreich sind und wie wir unser Konzept stetig verbessern können.

Auch sonst gibt es Neuigkeiten: Wir haben jetzt zwei Mitarbeiter von NGOs aus Uganda. Jovia und Godfrey sind während des Semesters in den Schulen vor Ort, leiten die Gruppen an und erstatten uns hier in München Bericht. Dadurch sind wir hier immer auf dem neuesten Stand und können sofort reagieren, somit sparen wir uns dann wertvolle Zeit in Uganda. Auch drei neue Schulen, wie beispielsweise die Hope lntegrated School in Kyetome sind jetzt in unser Projekt integriert.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Projekt jetzt an fünf Schulen eingeführt ist und erfolgreich läuft.

Auch hier in München arbeiten wir wieder auf Hochdruck, um unsere neu gesteckten Ziele erreichen zu können. Wir wollen vor allem unsere Produkte und Workshops weiter verbessern und erweitern, damit die Profite der Schüler weiter steigen.

November 2017:

Die letzte Zeit in 2017 war primär der Einstellung neuer EduGlobe Mitglieder gewidmet, da aufgrund vieler Auslandssemster einige unserer Freunde Lebewohl sagen mussten. Über unsere Dachorganisation Enactus, die ein großes Einstellungsverfahren für alle ihre Projekte vollzogen hat, konnten wir viele neue Mitglieder aus der ganzen Welt bei uns im Team willkommen heißen und auch außerhalb von Enactus bekam wir Anfragen für die Teilnahme an unserem Projekt, die wir mit Freuden und mit Ausblick auf das neue Semester in Uganda annahmen.

Dezember 2017:

Wir sind jetzt ein Team aus 14 Studenten der LMU und TU und waren vor allem Ende diesen Jahres mit der Ausarbeitung neuer Produktideen und eines Lehrplans für das 2. Semester der Schulen in Uganda beschäftigt. Das bedeutete, in kleineren Gruppen Konzepte erstellen und diese dann in unseren wöchentlichen Sitzungen auszuarbeiten.

Ergebnis waren interessante Workshops für die Schüler in Bereichen wie die Ausarbeitung einer simplen Geschäftsidee, den Grundzügen von Marketing oder simple Buchführung.

Januar 2018:

Während wir uns auf unsren nächsten Besuch in Uganda vorbereiten, evaluieren wir auch unsere bisherigen Ergebnisse.

Durch die Tatkräftige Hilfe unsere Workshopper in Kyetome, Masaka sowie St. Charles und die begeisterte Mitarbeit der Schüler konnte unser Lehrplan für das erste Semester hervorragend angewandt werden. Das bedeutet, dass unser theoretischer und praktischer Unterricht bei den Schülern Früchte getragen hat, sie ihre Produkte verkauft haben und damit auch noch PROFIT machen konnten.

Unser Programm, welches im ersten Semester besonders auf Finanzen und Buchhaltung fokussiert ist, konnte in allen Schulen vollzogen werden.

Februar 2018 und Ausblick in die Zukunft:

Unsere nächste Reise nach Uganda steht an und der Wille, weiter voran zu kommen, ist bei allen Beteiligten groß.

Wir haben die Verbesserungen am bestehenden Konzept, wie beispielsweise eine Präzisierung unserer Reportingbögen für unsere Workshopper, vorgenommen. Diese werden wir im März an den Schulen mit alten und neuen Schülern einführen und umsetzen.
Für die neuen Schüler wird unser Lehrplan wiederholt, während die Teilnehmer vom letzten Mal an unseren neu entwickelten und weiterführenden Lehrplan herangeführt werden. Hier wollen wir ihnen helfen, ihre Produkte noch profitabler für sich selbst umzusetzen.

Des Weiteren wollen wir während unseres Aufenthaltes weitere Schulen besuchen, unser Konzept vorstellen und Partner finden, mit denen wir zusammen unser Projekt weiter expandieren können.

Nach unserer Rückkehr werden wir zwei Hauptaufgaben haben: Die stetige Verbesserung des bestehenden Konzepts sowie die Entwicklung eines dritten Teils UND die Akquisition neuer Spendengelder für weitere Schritte in die richtige Richtung.